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Unser Freundeskreis

Bau eines Bildungs- und Ausbildungszentrums

Ausgangssituation
Projektziele
Zusammenfassung der Projektziele
Zielgruppe


Ausgangssituation:

Im Jahre 2004 wurde, initiiert durch "Hope for Life", in Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen, der Landesstiftung Baden-Württemberg und dem SES - Bonn ein Berufsausbildungsprojekt in Mae Sai / Nord-Thailand eröffnet. Ziel dieses Ausbildungsprojektes ist es, unterprivilegierte Jugendliche in Berufen auszubilden und Ihnen somit eine reale Chance auf dem lokalen Arbeitsmarkt zu schaffen. Denn nur durch Arbeit und das somit gesicherte Einkommen können die Jugendlichen langfristig aus dem Armutskreislauf ausbrechen und ein menschenwürdiges und selbst bestimmtes Leben führen.

Seither werden in diesem Ausbildungsprojekt Berufsausbildungen als Mechaniker, Schweißer und Bäcker angeboten. Hinzu kommen Englisch-, Thailändisch- und Computerkurse sowie medizinische Weiterbildungen. Das Projekt umfasst mittlerweile auch einen laufenden Bäckereibetrieb, in welchem die Jugendlichen nach den Ausbildungskursen direkt "On-the-job" Erfahrungen in Produktion, Vertrieb und Kundenbetreuung machen können. Weitere Betriebe in anderen Bereichen sind nach diesem Vorbild geplant. So stehen wir in enger Verbindung mit "Heidelberger Druckmaschinen", welche uns eine Druckmaschine mit Ausbilder stellen möchten. Auch sind Friseur- und Beauty-Ausbildungen vorgesehen.

Das Ausbildungsprojekt hat sich seit seiner Gründung sehr gut entwickelt und ist stetig gewachsen. Immer mehr lokale Hilfsorganisationen und bedürftige Kinder und Jugendliche wenden sich Hilfe suchend an uns.

Aufgrund der steigenden Nachfrage mussten wir viele Objekte anmieten, um angemessenen Raum für die Ausbildungskurse zu haben. Dies hat zur Folge, dass unsere Ausbildungskurse räumlich getrennt durchgeführt werden, mit zum Teil sehr langen Anfahrtswegen, was den laufenden Betrieb erheblich erschwert. Es ist uns deshalb zur Zeit nicht möglich, ausreichend Kurse für die vielen betroffenen Jugendlichen anzubieten und unser Ausbildungsprogramm weiter auszubauen. Auch die laufenden Kosten des Projektes sind enorm gestiegen, z.B. für Mieten, Benzin, Personal (Fahrer), häufige Umzüge etc.

In Mae Sai sind die meisten zu vermietenden Räumlichkeiten Investitionsobjekte, deshalb werden meist nur "Ein-Jahres" - Mietverträge abgeschlossen, was für uns häufige Umzüge zur Folge hat. Diese wiederum stellen eine starke Belastung für unser Team da und stören den täglichen Ausbildungsbetrieb. Hinzu kommt, dass unsere Ausbildungsmaschinen extrem schwer zu transportieren sind, der Ofen unseres Bäckereibetriebes z.B. wiegt allein ½ Tonne.

Ebenfalls ist es bisher nicht möglich, Jugendliche aus den umliegenden Bergdörfern in das Ausbildungsprojekt zu integrieren, da diese nur sehr schwer zugänglich sind und wir diesen Jugendlichen keine Unterkünfte zur Verfügung stellen können. Durch ein räumliches zusammenlegen aller Ausbildungskurse und Unterkünfte der Schüler wären wir in der Lage, auch die Jugendlichen der Bergdörfer ins Projekt zu integrieren und hätten somit einen positiven Einfluss auf die Zukunft dieser Dörfer. Denn durch das Ausbilden der jungen Generation und die damit verbundenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt wird auch gleichzeitig die Versorgungslage der älteren Generation in den Dorfgemeinschaften verbessert.


Projektziele:

Durch den Bau eines Bildungs- und Ausbildungszentrums in Mae Sai möchten wir denjenigen Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung- und Ausbildung ermöglichen, welche ansonsten keine Chance auf angemessene Förderung hätten. Dies sind vor allem Jugendliche aus verarmten Familien und Angehörige der Bergstämme. Bildung- und Ausbildung ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine bessere und eigenständige Zukunft unserer Kinder. Deshalb legt Hope for Life den Focus auf Bildung- und Ausbildung, denn ohne diese Komponente wären all unsere anderen Aktivitäten und Projekte nur eine kurzfristige Linderung der Not, letztendlich aber ohne Nachhaltigkeit. Durch Bildung- und Ausbildung investieren wir langfristig in die Zukunft der Kinder, damit wir diese später in die Eigenständigkeit entlassen können. Dies wiederum hat positive Auswirkungen auf die gesamten Dorfgemeinschaften.

Um unsere Bildungs- und Ausbildungskonzepte jedoch in Zukunft erfolgreich weiter ausbauen zu können, benötigen wir dringend angemessenes Land und Räumlichkeiten. Dies umfasst Gebäude für die Bäckerei-, Mechanik- und Schweißerausbildung, für theoretischen Unterricht, Unterkünfte für Schüler und Ausbilder, Küche mit Speisesaal sowie ein Bürogebäude mit Besprechungszimmer. Ebenso sollte das Land genügend Fläche bieten für kleinere Agrarprojekte (Schweinezucht, Obstanbau etc.) und die Freizeitgestaltung der Jugendlichen (z.B. Fußballfeld).

Ebenso möchten wir das Ausbildungszentrum nutzen, um Mitarbeiter der lokalen Hilfsorganisationen als Ausbilder zu schulen (Train-the-Trainer). Diese können dann ihrerseits die bereits von uns erprobten Konzepte in den weit entfernten und schwer zugänglichen Gegenden der Bergvölker als kleinere Satelliten-Ausbildungsprojekte realisieren.


Zusammenfassung der Projektziele:

  • Bildung- und Ausbildung für unterprivilegierte Kinder- und Jugendliche
  • Ausbau des Bildungsangebotes durch vorhandene Räumlichkeiten
  • Unterkünfte ermöglichen selbst Jugendlichen aus schwer zugänglichen Gebieten (Bergvölker) eine angemessene Ausbildung und damit Chancen auf eine bessere Zukunft
  • Durch das räumliche Zusammenlegen der Ausbildungen können die Jugendlichen von mehreren Bildungsangeboten gebrauch machen (z.B. Berufsausbildung vormittags und Computerkurs abends)
  • Bessere Bildungsqualität durch Synergieeffekte
  • Erleichterung der Koordination und Durchführung der Ausbildungen durch wegfallende Anfahrtswege
  • Jugendliche können soziale Kontakte knüpfen und somit ein soziales Netzwerk bilden
  • Senken der laufenden Kosten (Mieten, Benzin, Fuhrpark, Personal)

Zielgruppe:

  • Straßenkinder und Müllhaltekinder
  • Waisenkinder aus den Dorfgemeinschaften
  • Akut gefährdete und missbrauchte Mädchen
  • Kinder der Bergvölker ohne Zugang zum staatlichen Bildungssystem
  • Ausgegrenzte Jugendliche
  • unterprivilegierte Kinder und Jugendliche in der Region