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Unser Freundeskreis

Die Geschichte von A-Se PDF Drucken E-Mail
AseProfil:
Name: Ase 
Geburtstag: unbekannt 
Bei uns seit: 2007
Nationalität: Thai
Volksstamm: Akha
Schule: Ban Chong-Schule

Ase wurde in einem entlegenen Akha-Dorf entlang der thailändisch-burmesischen Grenze geboren. An seine Mutter kann sich Ase nicht mehr erinnern, da sie bereits an Tuberkulose starb, als er gerade einmal zwei Jahre alt war. Nach dem Tod der Mutter wurde das Leben von Ase sehr hart. Sein Vater ist starker Alkoholiker und hatte kein Interesse daran, sich um Ase zu kümmern. So verwahrloste Ase und es kümmerte sich niemand um ihn.

Schlimmer wurde die Situation, als Ase´s Vater wieder heiratete. Seine Stiefmutter hatte bereits Kinder und akzeptierte Ase nicht. Sie sah Ase als Ballast und unnötigen Kostenverursacher. Sie behandelte Ase sehr schlecht. Er durfte immer erst das übrig gebliebene Essen, nachdem seine Stiefgeschwister fertig waren und wurde sehr oft von seiner Stiefmutter „bestraft“. Sein Vater beschützte ihn nicht.

Für einige Jahre leidete Ase unter dieser Behandlung, bis seine Tante den Zustand nicht mehr ertragen konnte und Ase zu sich in ihre kleine Strohhütte holte. Ase´s Tante ist jedoch sehr arm und musste den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten. Das kleine Einkommen reichte kaum aus und so ging Ase sehr oft mit knurrendem Magen ins Bett. So suchte die Tante nach einem Ausweg und wurde durch Dorfbewohner auf Hope for Life aufmerksam gemacht. Sie kontaktierte unsere Mitarbeiter und wir besprachen die Situation. Seit drei Jahren lebt Ase nun in unserem Kinderheim „New Life Home“ in Mae Sai. Er hat sich gut entwickelt und ist ein sehr hilfsbereiter Junge. Durch seine aufgeschlossene Art haben ihn die Kinder und Mitarbeiter schnell ins Herz geschlossen.

Ase kommt langsam ins jugendliche Alter und seit einigen Wochen taucht plötzlich die Stiefmutter in unserem Projekt auf, um Ase zu besuchen. „Ase könne ja bald wieder nach Hause kommen“, sagte sie uns, “dort kann ich mich um ihn kümmern“. Wir führen das neuerliche Interesse der Stiefmutter an Ase jedoch eher darauf zurück, dass Ase bald ins „arbeitsfähige“ Alter kommt und die Stiefmutter ihn als zusätzliche Einkommensquelle erschließen möchte. Wir werden alles tun was in unserer Macht steht, um dies zu verhindern…